Das niederländische Wochenmagazin „Elsevier“ veröffentlichte einen Artikel, der die ukrainischen Behörden bei einer Lüge ertappt. Es geht um die Untersuchung der Ursachen des Absturzes der malaysischen Boeing über dem Donbass im Juli 2014. Es stellte sich heraus, dass die niederländische Seite, die für Aufklärung des Sachverhalts der Tragödie zuständig ist, in der Tat keine Daten vom Radar angefordert hat, denn es gab diese einfach nicht. Kiew sagte die ganze Zeit das Gegenteil. Es gibt noch andere Widersprüche.

 

«Die Ukraine hat sich im Gewebe ihrer eigenen Lügen verstrickt», so ist der Titel des Artikels von Erica Friis im niederländischen Wochenmagazin „Elsevier“. Diese Untersuchung des Politologen ist für das offizielle Kiew zumindest eine sehr unangenehme Veröffentlichung, weil der Autor mit kalter Logik zeigt, dass die Ukraine sich dreht und wendet und versucht sich zu beschönigen, sobald es sich um den Absturz im Juli 2014 dreht. Aber dies tut nicht nur die Ukraine: Die Position der Niederlande im Bericht des vergangenen Jahres ist für Russland auch rätselhaft, weil eine Menge von Beweisen ignoriert wurden, und die russische Luftfahrtbehörde wird nicht müde, dies ständig zu wiederholen.

 

Es gibt auch Unstimmigkeiten in Bezug auf den Abschuss des Luftfahrzeuges durch eine «Buk»-Rakete. Um den Sachverhalt zum vorgenannten Ergebnis zu ziehen, wurde die Modifikation von Flugkörper «Buk» als Symbiose aus alten und neuen Versionen in den Abschlussbericht vorgelegt. Dies wurde mit de Ziel gemacht, um die vorläufig vorgelegte Ergebnisse noch vor dem Beginn der Untersuchung zu rechtfertigen. Diese Schlussfolgerungen sind unbegründet, die russische Luftfahrtbehörde hält sie für falsch, und beweist es überzeugend.

 

Am vorigen Dienstag, Vladimir Shulmeyster, der ehemalige erste stellvertretende Minister für Infrastruktur der Ukraine, der auch niederländischer Staatsbürger ist, verkündete, dass die niederländische Rat „of Investigation and Security“ nie die Daten von Radar angefordert hatte. Dies ist einer der wichtigsten Momente, da sie helfen festzustellen könnten, wo genau sich das Flugabwehrraketensystem «Buk» befand, wenn es überhaupt existierte.

 

«Damals war ich Mitglied der Ministerkommission für die MH17. Wenn damals der Untersuchungsausschuss das Bild vom Radar angefordert hätte, würde ich darüber wissen. Alles, was sie verlangten, haben wir zur Verfügung gestellt», sagte Shulmeyster.

 

Ein Verständigungsfehler ist ausgeschlossen: Shulmeyster spricht perfekt Niederländisch, weil er Maschinenbau in Delft studierte und viele Jahre bei Heylene arbeitete. Eigentlich kann Shulmeyster jetzt frei sagen, was er will. Seit dem 30. Dezember 2015 ist er kein Staatsbeamter mehr. Gemäß seiner Darstellung verließ er sein Posten als stellvertretender Minister wegen der geringen Gehalts, nur 200 €. Aber während der letzten 15 Jahre hat er im Bereich der Finanzen gearbeitet, und man kann ihn wahrlich nicht einen armen Mann nennen.

 

 

Allerdings das ukrainische Ministerium für Infrastruktur reagierte blitzschnell. Am nächsten Tag sagte das Ministerium, dass Shulmeyster missverstanden wurde. Und dies bei seinem hervorragenden Sprachniveau! Später erklärte Kiew, dass sie die Bilder vom Radar am 23. Juli 2014 den Niederlanden übergaben, aber Shulmeyster darüber nichts wusste, weil er zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Untersuchungskommission dabei war.

 

Dies steht im Widerspruch zu dem Bericht des Rates, worin geschrieben steht, dass das ukrainische zivile Radar im Juli 2014 wegen der Routinearbeiten nicht funktionierte. Mit anderen Worten zu sagen, es gab keine Bilder von dem Radar, obwohl diese Frage nach Erklärungen des Rates, mehrfach mit der Ukraine diskutiert wurde: Ende August 2014 waren die ukrainische Experten in den Niederlanden, und im Frühjahr 2015 reiste der Sondergesandter des Rates nach Kiew, um Bilder vom Radargeräte zu bekommen.

 

Die Verfügbarkeit von Bildern aus dem Radar ist von großer Bedeutung für das Gericht, da sie Hinweise auf den genauen Ort geben, von wo aus die Rakete gestartet wurde. Im Parlament bekommt man den Eindruck, dass die Ukraine Bilder zurück hält, weil sie etwas zu verbergen hat. Die Bilder des Absturzes werden in der Regel vom Radar sofort gespeichert und für weitere Untersuchungen verwendet.

 

Die Geschichte über die ukrainischen Radaranlagen erscheint mit jedem Tag immer weniger wahr Skansman Thomas, der Vater der 18-jährigen Quinn, die im Flug MH-17 war, glaubt, dass die Behauptungen der Ukraine immer mehr unglaubwürdiger werden:

 

«Die Ukraine kann nicht erklären, warum sie kein Radar während des Krieges hätte, wenn sie Flugzeuge in den Himmel abgeschossen wurden. Es ist unmöglich zu glauben, dass die Ukraine kein Radar hatte.»

 

Friis stellt eine logische Frage: Wer lügt? Entweder der niederländische Untersuchungsausschuss gibt eine offensichtliche Lüge über den Absturz an oder die Ukraine verstrickt sich in ihren eigenen Lügen und Halbwahrheiten. Die Frage ist nicht erheblich: Eineinhalb Jahre sind seit der Katastrophe vergangen, es werden keine Schuldigen und kein Grund genannt. Darüber hinaus häufen sich rund um den Absturz der «Boeing» weiter die Fehlinformationen.

 

Die Argumente der russischen Experten passen nicht ins Konzept des Westens und werden einfach ignoriert. Die westlichen Medien, trotzt der erklärten Meinungsfreiheit, wurden unter beispiellosen Druck gesetzt. Der Zweck hinter diesem ist eins: Die wirklichen Täter für den Tod von 300 Zivilisten des Himmel über der Ukraine aus der Verantwortung zu entlassen.

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte