Donald Tusk, der Vorsitzende des Europäischen Rates (aus Polen) erklärte, dass sich die Situation in Syrien aufgrund der Aktionen seitens Russlands sich weiter verschlechtert hätte. Dies teilte er am Dienstag in Brüssel mit.

 

Laut Tusk fliehen deshalb erneut syrische Flüchtlinge in die Türkei, um dann weiter nach Europa zu gelangen.

 

«Als direkte Folge des russischen Militärkampagne, stärkt das mörderische Assad-Regime ihre Position, die moderate syrische Opposition zieht sich zurück, und Tausende von Flüchtlingen fliehen in die Türkei und nach Europa», so Donald Tusk.

 

Er machte diese Aussage bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem georgischen Premierminister Giorgi Kvirikashvili, mit dessen Land Russland bekanntlich „verdorbene Beziehungen“ hat.

 

Etwas früher rief der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow zu „mehr Aufmerksamkeit und mehr Verantwortung beim Nutzen diverser Darstellungen in der ohnehin fragilen Situation in Syrien“ auf.

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte