Dass die Türkei mit der Terrormiliz Islamischer Staat (auch Daesch, IS) und anderen Extremisten liebäugelt, erhöht laut dem russischen Vize-Außenminister Oleg Syromolotow die Terrorgefahr in der Region sowie in der ganzen Welt drastisch.

 

„Man braucht sich nur das inzwischen offensichtige Liebäugeln Ankaras mit den Terroristen und Extremisten unter IS-Führung anzusehen. Nur ein völlig voreingenommener, politisch engstirniger und von eigenem selbstsüchtigem und zynischem Interesse geblendeter Beobachter kann den massiven Ölhandel mit Terroristen ignorieren, der auf dem türkischen Territorium von türkischen und anderen Firmen betrieben wird, bei der offenkundigen Nachsicht oder gar Unterstützung seitens der offiziellen Behörden“, sagte Syromolotow im Gespräch mit RIA Novosti am Dienstag.

 

Wozu das führe, sei auch völlig klar: Zu einem wesentlichen Anstieg der Terrorgefahr in der Region und in der Welt sowie zur Gefährdung der Sicherheit im eigenen Land. Dabei versinke die Türkei buchstäblich in dieser gefährlichen und grundfalschen Politik, indem sie militärische Verbrechen begehe. „Ich meine den verräterischen Angriff auf das russische Kriegsflugzeug, das im Einsatz gegen die Terroristen war“, so der Vize-Außenminister.

 

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Russland haben sich verschlechtert, nachdem am 24. November 2015 ein türkischer F-16-Abfangjäger einen russischen Bomber Su-24 über Syrien abgeschossen hatte. Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete dies als einen „Stoß in den Rücken durch Helfershelfer der Terroristen“. Nach dem Abschuss unterzeichnete Putin einen Erlass über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit sowie über wirtschaftliche Strafmaßnahmen gegen die Türkei.

Quelle: Sputniknews