„Für den Internationalen Währungsfonds (IWF) ist es schwierig, ohne eine angemessene Bekämpfung der Korruption, die Zusammenarbeit mit der Ukraine im Rahmen des Programms der erweiterten Finanzierung EFF fortzusetzen“, sagte Christine Lagarde, die geschäftsführende Direktorin des Fonds.

 

«Ich bin über die langsamen Fortschritte besorgt, welche die Ukraine bei der Verbesserung der Staatsverwaltung, bei der Bekämpfung der Korruption und bei der Verminderung des Einflusses von Interessengruppen auf die Politik zeigt. In Abwesenheit von erheblichen Anstrengungen, die einen neuen Anstoß der Reformen der Verwaltung und der Bekämpfung der Korruption geben könnten, ist es schwierig sich vorzustellen, dass das IWF-Programm fortgesetzt und erfolgreich sein wird», steht in einer Erklärung der Leiterin der Stiftung, die am Mittwoch verteilt wurde.

 

«Ukraine riskiert in die Praxis der erfolglosen wirtschaftlichen Maßnahmen zurückzukehren, die es schon genügend in seiner jüngsten Geschichte gab. Es ist lebenswichtig, dass durch die Schritte der Führer der Ukraine, das Land jetzt auf einem hoffnungsvollen Weg der Reformen zurückkehre“, fügte Lagarde hinzu.

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte