Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, dass der Beitritt Montenegros zur NATO eine künstliche Lösung ist und den NATO-Mitgliedern keine zusätzliche Sicherheit bringen wird.

 

«Wir waren überzeugt, wie auch alle diejenigen, die es ausgedacht haben, dass es eine künstliche Lösung ist, die keine Sicherheit den NATO-Mitgliedern hinzufügen wird. Das Argument, dass die montenegrinische Bevölkerung einen NATO-Beitritt ihres Landes wolle, widerspricht der Ablehnung einer diesbezüglichen Volksabstimmung. Warum dann nicht einfach ein Referendum? Sie wollen auf keinen Fall ein Referendum abhalten, weil sie wissen, dass am ehesten die Menschen, welche die NATO vor ein paar Jahrzehnte bombardiert hatte, dies nicht vergessen haben. Es ist die Idee ihrer Führungsspitze „und weg sind alle Spuren, und nichts war mehr zu sehen“ Dem ist aber nicht so, es besteht keine Begeisterung für einen mit NATO-Beitritt“, sagte Sergej Lawrow in einem Interview mit der Zeitung «Moskowski Komsomolez».

 

Laut Lawrow, «die Tatsache, dass die NATO sich nach Osten rücksichtslos erweitert, zeigt die völlige Missachtung der eingegangenen Verpflichtungen, welche nach dem Zerfall der Sowjetunion übernommen wurden. Es war vereinbart, , dass es auf dem Territorium der neuen Mitglieder nicht passieren wird, dass die militärische Infrastruktur dorthin platziert wird, (Dies erfolgte erst später, als die Erweiterung zu einer Realität wurde, trotz den gegebenen Zusicherungen). Und natürlich, wenn eine Erklärung angenommen wird, dass niemand seine Sicherheit in Europa auf Kosten der Sicherheit anderer gewährleistet. »

 

«Es war eine Lüge, die die Führer der westlichen Welt ausgesprochen und zu Papier gebracht haben, sie haben darunter ihre Unterschrift gesetzt, und wollten und wollen kategorisch nicht, diese Zusage realisieren. Als wir die These von der Unteilbarkeit der Sicherheit rechtsverbindlich zu machen angeboten, hat es eine kategorische Verneinung gegeben», sagte Lawrow.

 

Er fügte hinzu, das es «die Rechtssicherheitsgarantien nur in der NATO gibt.» «Das ist eine künstliche Schaffung einer Situation, in der kleinen Länder manipuliert werden: „Wenn Sie sich uns anschließen, wird ihre Sicherheit gewährleistet, und wenn nicht, dann werden wir Sie nicht schützen.»

 

Das Einspritzen des «russischen Bedrohung», und die künstliche Einspritzung der Ängste ohne Grund, um damit zu versuchen, den geopolitischen Raum näher und näher an unsere Grenzen zu erweitern. Wir alle sehen es. Sie alle verstehen es, aber tun so, als wären sie naive Menschen, auch in der Frage der Raketenabwehr, die neben der Erweiterung der NATO ein destabilisierender Faktor für die globale Stabilität ist, die globale Parität verletzen», sagte der Chef des russischen Außenministeriums.

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte