Die Münchner Konferenz für Sicherheitsfragen kann laut dem deutschen Botschafter in Russland, Rüdiger von Fritsch, eine Möglichkeit werden, um das Vertrauen wiederherzustellen.

 

„Kurz gefasst, ist es eine sehr gute Gelegenheit, gemeinsam daran zu arbeiten, dass Vertrauen wiederhergestellt werden kann in den Interessen der internationalen Beziehungen. Und dabei wird es darum gehen, sich zu verständigen, dass die Regeln, die wir miteinander vereinbart haben, in der Charta der Vereinten Nationen, der Helsinki-Schlussakte, in Paris, in Budapest, in Astana, dass wir uns an diese Regeln auch halten wollen“, sagte der Diplomat.

 

Laut von Fritsch braucht man keine Ordnung.

 

„Wir müssen nur darüber reden, wie kann es uns gelingen, die vereinbarten Regeln einzuhalten und in Zukunft auch umzusetzen“, sagte er.

 

Die Münchner Sicherheitskonferenz  ist eine seit 1963 regelmäßig stattfindende Tagung, an der ursprünglich Rüstungsindustrielle aus NATO-Mitgliedstaaten teilnahmen. Heute ist die Konferenz ein internationales Diskussionsforum für Politiker, Diplomaten, Militärs, Unternehmer, Wissenschaftler und Personen des öffentlichen Lebens aus mehr als 40 Ländern (NATO- und EU-Mitgliedstaaten sowie anderen wichtigen Ländern auf der internationalen Arena, wie Russland, China, Japan, Indien und andere).

 

Die diesjährige Konferenz findet vom 12. bis zum 14. Februar statt. Die russische Delegation wird von Premierminister Dmitri Medwedew geleitet.

 

Quelle: Sputniknews