Westeuropa ist an langfristigen Verträgen zu Gaslieferungen mit Russland interessiert, wie der deutsche Botschafter in Moskau, Rüdiger von Fritsch, in einem Interview gegenüber Ria Novosti sagte.

 

Nord Stream 2 sei ein kommerzielles Projekt. Das heißt, auf der einen Seite hat sich Gazprom und auf der anderen Seite ein Konsortium von Firmen aus verschiedenen europäischen Ländern zusammengetan, um dieses Projekt zu planen und  zu realisieren. Wir alle in Westeuropa haben ein Interesse daran, mit Russland dauerhaft und verlässlich auch im Energiebereich zusammenzuarbeiten und aus Russland Energie zu beziehen“, erklärte der Botschafter.

 

Dabei sei es durchaus günstig, in diesem Zusammenhang auch verschiedene Versorgungsstränge zur Verfügung zu haben. Dazu gehört laut von Fritsch beispielsweise auch die Gaslieferung durch die Ukraine.

 

„Ich denke, dass es sehr gut ist, dass in jüngster Zeit von russischer Seite deutlich gemacht worden ist, dass man diese Lieferungen durch die Ukraine auch in Zukunft auf jeden Fall fortsetzen will“, so der Diplomat weiter.

 

 

Quelle: Sputniknews