Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die EU und die Uno erneut scharf kritisiert, weil sie wegen der Flüchtlingskrise Druck auf Ankara ausüben, schreibt die Zeitung „Hurriyet“ am Donnerstag.

 

„Bisher haben wir die Menschen vor den Toren Europas gestoppt. Wir haben in Edirne ihre Busse aufgehalten, einmal, zweimal (…). Aber dann können wir die Tore öffnen und ihnen eine gute Reise wünschen“, so Erdogan.

Ihm zufolge wird die Türkei die Untätigkeit der Weltgemeinschaft in der Syrien-Krise nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt dulden.

 

Außerdem begehen die vom Iran unterstützten Kräfte in Syrien laut Erdogan „ein erbarmungsloses Blutbad“, und die Uno müsse mehr zur Verhinderung von „ethnischen Säuberungen“ im Lande tun.

 

Quelle: Sputniknews