Die Nato sieht laut Generalsekretär Jens Stoltenberg keine unmittelbare Bedrohung durch Russland, hat jedoch die größte Truppenverstärkung in Osteuropa seit dem Kalten Krieg vorgenommen.

 

„Wir sehen keine unmittelbare Bedrohung für die Nato durch Russland“, sagte Stoltenberg am Donnerstag in Brüssel. Weil Russland seit Jahren in seine Verteidigung investiere und große militärische Übungen durchführe, habe die Nato reagieren müssen, sagte Stoltenberg. Deshalb habe das Bündnis eine massive Verstärkung, die größte seit dem Kalten Krieg, vorgenommen und ihre Eingreiftruppe verdreifacht.

 

In der Ukraine-Krise hat die Nato neue Militärstützpunkte gebaut und ihre Truppen in Osteuropa verstärkt. Im Mai 2014 berichtete Generalsekretär Jens Stoltenberg beim Treffen mit US-Präsident Barack Obama, die Nato sei jetzt stark wie noch nie seit dem Kalten Krieg. Im Herbst hielt die Nato mit „Trident Juncture» die größte Militärübung seit dem Kalten Krieg ab — nach eigenen Angaben um Russland zu warnen. Russland spricht von einer „beispiellosen Erhöhung der Aktivitäten der Nato vor seinen Grenzen“.

 

Quelle: Sputniknews