Der Warenumsatz Frankreichs für die ersten drei Quartale 2015 hat sich um fast 42% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2014 verringert, teilte der russische Botschafter in Frankreich Alexander Orlow mit.

 

«Die seitens der EU eingeführten Beschränkungen und die russischen Gegenmaßnahmen werden der Handesbeziehung zweifellos erhebliche Schäden zufügen. Die direkte Schädigung für die französische Schweineproduktion in der Mitte des Jahres 2015 betrug 100 Millionen Euro, für Obst- und Gemüseerzeuger waren diese 50 Millionen Euro, für Milchprodukte betrugen diese mehr als 109 Millionen Euro. Die allgemeinen Verluste Frankreichs könnten mehrere Milliarden Euro und 160.000 Arbeitsplätze ausmachen», sagte Orlow.

 

Laut Orlow, ist in den ersten drei Quartalen 2015 der Handelsumsatz um fast 42% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2014 zurückgegangen, und erreichte nur noch 7,5 Milliarden Dollar. Der Diplomat stellte fest, dass die Sanktionen nicht der einzige Grund für einen solchen starken Rückgang sind, die Preissenkung für Rohstoffe und Energie haben auch eingewirkt.

 

«Ein großes Hindernis bleiben die Sanktionen in der Finanzbranche, welche den französische Geschäften die Möglichkeit entziehen, Finanzierung für Projekten in Russland zu bekommen. Darüber hinaus wagen die französischen Banken sogar oft keine Operationen in Gebieten zu bedienen, welche unter Sanktionen nicht fallen. Nur aufgrund von Bedenken unter die Auswirkungen der US-exterritorialen Gerechtigkeit zu geraten. Gemeinsam mit unseren französischen Partnern suchen wir nach Wegen, diese Einschränkungen zu minimieren», sagte Alexander Orlow.

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte