Zusätzlich zur Einigung über eine Einstellung der Kampfhandlungen in Syrien muss der Kampf gegen die Terrormilizen Islamischer Staat und Al-Nusra-Front fortgesetzt werden, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte.

 

„In unseren Dokumenten ist festgeschrieben und wir haben das auch zum Ausdruck gebracht, dass die Feuerpause den Islamischen Staat, die al-Nusra-Front und weitere mit ihnen verbundenen Gruppen, die durch die UN-Resolution als Terrorgruppierungen anerkannt wurden, nicht betrifft“, unterstrich Lawrow bei der Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Verhandlungen der internationalen Syrien-Unterstützergruppe in München.

 

IS und al-Nusra bleiben Ziel der Luftschläge sowohl der russischen Luftwaffe als auch der von den USA geführten Koalition, wie der Minister sagte.

 

Die russische Luftwaffe fliegt seit Ende September auf Bitte der Regierung in Damaskus präzise Angriffe gegen Stellungen der Terrorgruppen. Parallel dazu ist eine US-geführte Koalition in Syrien aktiv, die dort seit 2014 ohne Zustimmung der Regierung  in Damaskus und darum entgegen dem Völkerrecht Angriffe fliegt. Nach US-Darstellung richten sich die Angriffe gegen die Terrororganisation Daesh (auch Islamischer Staat, IS), die jedoch seit Beginn des von den USA geführten Einsatzes sogar expandieren konnte.

 

Quelle: Sputniknews