Syrische Militärs haben allein in den zurückliegenden 24 Stunden in der Provinz Deir ez-Zor im Osten Syriens mindestens 100 Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) vernichtet, wie die Agentur SANA berichtet.

Die an den Irak grenzende Provinz Deir ez-Zor ist ein Knotenpunkt zwischen den von Daesh kontrollierten Gebieten in Syrien und im Irak.

 

 

Durch Deir ez-Zor fließt der Euphrat, an dessen Ufern unter Kontrolle der Terroristen stehende Gebiete liegen.

 

Während die syrische Regierungsarmee eine erfolgreiche Offensive im Westen des Landes durchführt, sind die Stellungen der Terroristen im Osten Syriens noch immer stark: Ihre Stützpunkte befinden sich in Deir ez-Zor und im benachbarten Gouvernement Rakka.

 

Seit März 2011 dauert in Syrien ein bewaffneter Konflikt an, der nach UN-Angaben bisher mehr als 220.000 Menschenleben gefordert hat. Mehrere Millionen Syrer sind obdachlos geworden. Den Regierungstruppen stehen islamistische Terrormilizen gegenüber, die verschiedenen bewaffneten Gruppierungen angehören.

 

Die russische Luftwaffe fliegt seit Ende September auf Bitte der Regierung in Damaskus präzise Angriffe gegen Stellungen der Terrorgruppen Daesh und al-Nusra-Front, die in den vergangenen Jahren weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

 

Russische Bomber töteten Hunderte Dschihadisten und zerstörten Tausende IS-Objekte: Feuerstellungen, Kommandobunker sowie Tankwagenkonvois mit Schmuggel-Öl. Mit russischer Hilfe konnten die syrischen Regierungstruppen zur Offensive übergehen und mehrere Gebiete befreien.

 

Quelle: Sputniknews

 

 

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