In einem Telefonat mit Kanzlerin Merkel kündigt der türkische Ministerpräsident an, die Kurden im Norden Syriens auch künftig anzugreifen.

 

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat am Sonntag angekündigt, dass sein Land weiterhin kurdische Stellungen in Nordsyrien bombardieren werde. In einem Telefongespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel habe Davutoglu gesagt, das türkische Militär würde auch künftig auf Angriffe der kurdischen YPG-Miliz reagieren, verlautete aus dem Büro des Ministerpräsidenten.

Demnach sagte Davutoglu, die Türkei werde es zudem nicht zulassen, dass die kurdische Partei Demokratische Union (PYD) weiter aggressiv vorgehe. Der Ministerpräsident warnte Merkel vor einer neuen „neuen Welle hunderttausender Flüchtlinge“ aus Syrien aufgrund des Vormarsches kurdischer Kämpfer. „Unsere Sicherheitskräfte haben die notwendige Antwort gegeben und werden dies weiter tun.“

 

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