Russlands Außenministerium hat die jüngsten Angriffe der Türkei auf Kurden im Norden Syriens als „absolut unannehmbar“ kritisiert.

Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte, hat Syrien bereits Klage beim UN-Sicherheitsrat eingereicht. „Zweifelsohne werden wir darauf bestehen, dass diese Angelegenheit bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrates erörtert wird“, sagte sie.

 

Die türkische Artillerie hat am Wochenende den Luftwaffenstützpunkt Menagh im Norden der Provinz Aleppo sowie das Gebiet nahe der Stadt Deir Dzhemal gezielt unter Beschuss genommen. Diese Gebiete kontrollieren  kurdische Volksmilizen. Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu rechtfertigte diesen Schritt als Gegenmaßnahme zu der von der kurdischen Partei Demokratische Union (PYD) ausgehenden Gefahr an der türkisch-syrischen Grenze und forderte die PYD dazu auf, ihre Stellungen im Norden Aleppos zu verlassen. Der Parteivorsitzende Salih Muslim hat diese Forderung zurückgewiesen.

 

Quelle: Sputniknews