Die Aussagen der Türkei und Saudi-Arabien über die Absicht, Bodenoperationen in Syrien zu starten, können die syrische Krise auf eine neue Ebene bringen, die zu einer direkten militärischen Zusammenstoß zwischen den Staaten der Region führen könnte, sagte der Generalsekretär der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) Nikolai Bordjuscha.

 

Laut der Aussage von Nikolai Bordjuscha, ist das OVKS-Sekretariat über die Verschlechterung der Lage in Syrien äußerst besorgt.

 

«Die massive Beschüsse durch die Türkei in Syrien, die Mitteilungen von Ankara und Riad über die Absichten die Bodenoperationen in Syrien zu starten, könnten die syrische Krise auf eine neue Ebene bringen. Und zwar auf ein sehr gefährliches Niveau, das zu direkte militärische Konfrontation zwischen den Ländern der Region führen könnte. Die Folgen einer solchen Entwicklung sind schwer vorherzusagen», betonte Bordjuscha.

 

Ihm zufolge wird unter diesen Bedingungen die Lösung der Hauptaufgaben, nämlich den Kampf gegen den internationalen Terrorismus, die Förderung der friedlichen Beilegung nachgestellt.

 

«Somit wird gegen die einschlägigen UN-Resolutionen offen verstoßen, die Bemühungen der Internationaler Unterstützungsgruppe von Syrien werden ruiniert. Das Aufheizen des Konfliktherde in Syrien, in der Nähe der Zone der Verantwortung der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit, ist eine Bedrohung für die Sicherheit der Mitgliedstaaten der Organisation“, so Nikolai Bordjuscha.

 

Quelle: RIA

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte