Laut Konstantin Kossatschjow, Chef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates, die italienische Parlamentarier sind einig, dass man die Verantwortung für die Umsetzung der Minsk-Vereinbarungen nicht nur auf Russland auferlegen solle.

 

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Konstantin Kossatschjow, Chef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates/ Foto: RIA

 

Italien hat sich gegen die automatische Verlängerung der Sanktionen gegen Russland ausgesprochen und beabsichtigt das Aufrollen dieser Frage im Juni zu beginnen, sagte Konstantin Kossatschjow gegenüber RIA Novosti am Mittwoch, Chef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates, nach einem Treffen mit der Fraktion der Freundschaft Italiens mit Russland.

 

«Die Parlamentarier erinnerten an die verkündete Stellung des italienischen Premierministers Matteo Renzi, dass die Italien die automatische Verlängerung der Sanktionen gegen Russland im Juni nicht zulassen wird. Ich denke, Italien wird darin nicht, die Diskussion wird sicher stattfinden. Welches Ergebnis folgt? Mal sehen,» sagte Kossatschjow.

 

Er betonte, dass alle Teilnehmer des Treffens während der Sitzung einig wurden, dass die Sanktionen keine Ergebnisse geben, und ihre Bedeutung verloren haben.

 

«Unsere italienischen Partnern sind zugestehen, dass man die Verantwortung für die Umsetzung der Minsk-Vereinbarungen nur auf Russland auferlegen und die Aufhebung der Sanktionen damit bedienen nicht darf. Es ist unfair und unlogisch.», sagte der Abgeordnete.

 

Er betonte, dass eine solche Position die Umsetzung der Minsk-Vereinbarungen nicht erleichtert, sondern die Fortschritt der Minsk-Vereinbarungen erschwert, weil dies die ukrainische Seite für deren Ausführung nicht motiviert.

 

Kossatschjow sagte auch, dass im Zeitplan der Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates eine Reise nach Italien im Mai für die Treffen und die Verhandlungen mit den italienischen Kollegen geplant ist. Die Fristen und Termine werden vereinbart, fügte er hinzu.

 

Quelle: RIA