Mehr als 500 Rebellen und islamistische Kämpfer sind aus der Türkei nach Syrien gekommen, berichtet die Zeitung The Guardian unter Berufung auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

 

 

„Mindestens 500 Rebellen haben den Grenzübergang Bab al-Salam überquert und sich in Richtung die Stadt Asas begeben, in dem sie Aufständische im Kampf gegen die Kurden, die im Norden der Provinz Erfolge verbuchen konnten, unterstützen wollen“, sagte der Organisationsleiter Rami Abdel gegenüber der Agentur AFP.

 

Abdel zufolge waren unter ihnen sowohl Rebellen als auch islamistische Kämpfer. Alle sollen bewaffnet gewesen sein.

 

Etwa 350 weitere Kämpfer, die mit schweren und leichten Waffen ausgerüstet seien, sollen zudem am 14. Februar am Grenzübergang Atme die syrisch-türkische Grenze überquert haben, so die britische Zeitung.

 

In der Stadt Asas, acht Kilometer von der syrisch-türkischen Grenze entfernt in der Provinz Aleppo, hatten Kurden die bewaffneten Oppositionskräfte wesentlich zurückgedrängt. Die Oppositionskämpfer unterliegen der syrischen Regierung, seitdem die syrische Armee mit Unterstützung der russischen Luftwaffe zur Offensive überging. Die Opposition hält trotzdem weiterhin die Kontrolle über die Städte Asas und das 25 Kilometer von Aleppo entfernte Marea, so The Guardian.

 

Dabei greift die Türkei, die von dem Vormarsch von Kurden erschreckt ist, deren Stellungen weiter an. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte zuvor erklärt, Ankara werde den Beschuss auch weiter fortsetzen.

Quelle: Sputniknews