Der französische Präsident Francois Hollande hält einen Krieg zwischen Russland und der Türkei wegen der Situation in Syrien für möglich und ruft dazu auf, eine Eskalation des Konfliktes mit allen Kräften zu vermeiden.

 

„Es besteht das Risiko eines Krieges zwischen der Türkei und Russland. Es muss alles nur Mögliche getan werden, um eine Eskalation zu vermeiden“, sagte Hollande dem Radiosender France Inter.

 

Frankreich rufe zur baldigsten Wiederaufnahme der Genfer Verhandlungen zwischen den syrischen Behörden und der Opposition, zur Einstellung der Bombardements und dazu auf, der Bevölkerung humanitäre Hilfe zu erweisen, so der französische Präsident.

 

Die Genfer Verhandlungen zwischen der syrischen Regierung und Vertretern der syrischen Opposition hatten am 29. Januar in Übereinstimmung mit der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates begonnen.

 

Wie der Syrien-Beauftragte der Uno, Staffan de Mistura, am 3. Februar mitteilte, sind die innersyrischen Verhandlungen  vorübergehend ausgesetzt worden. Die neue Gesprächsrunde sei für den 25. Februar angesetzt.

 

Wie das russische Außenministerium am Freitag mitteilte, hat sich die Situation an der syrisch-türkischen Grenze verschärft, nachdem die Türkei ihren Plan zur Truppenentsendung in den Norden Syriens angekündigt hatte.

 

Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sagte dazu, die russische Delegation beim UN-Sicherheitsrat wolle einen Resolutionsentwurf einbringen, in dem gefordert werde, „jegliche Handlungen zu stoppen, die die Souveränität und die territoriale Integrität Syriens untergraben und der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates sowie den Bemühungen um den Start des syrischen Friedensprozesses widersprechen.“

 

Quelle: Sputniknews