Die britische Zeitschrift The Spectator hat den Kampf der von der russischen Luftwaffe unterstützen syrische Armee um die Befreiung der Provinz Aleppo mit der Schlacht bei Stalingrad verglichen, als die Sowjettruppen 1942-1943 den Faschisten eine bittere Niederlage beigebracht hatten.

 

„Auch wie damals in der Sowjetunion werden jetzt die Okkupanten in Syrien in die Flucht getrieben“, schreibt Peter Oborne, der die Provinz Aleppo vor kurzen besucht hat. Er habe „eine Ewigkeit lang“ versucht, nach Aleppo zu gelangen. „Aber die Kräfte der Opposition schnitten die Stadt von der Außenwelt buchstäblich ab. Erst nach Erfolgen der syrischen Armee wurde die Reise nach Aleppo möglich.“

 

In Aleppo habe er einen Wendepunkt im syrischen Konflikt erlebt: „Die Streitkräfte von Präsident Baschar al-Assad, unterstützt durch die russischen Fliegerkräfte, machten einen Kanal dicht, durch den die örtlichen Extremisten mit Waffen und Munition aus der Türkei versorgt wurden. „Ohne diesen Nachschub werden sie (Terroristen) letztlich keine Chance haben“, schreibt der Autor.

Ortsbewohner hätten ihm über Gräueltaten der Terroristen des Islamischen Staates (IS/Daesh) und von Dschebhat an-Nusra sowie der Freien Syrischen Armee gegenüber der Zivilbevölkerung erzählt. „Mehrere Schläger dieser Gruppierungen sind Ausländer, die die für Aleppo übliche Kultur der Duldsamkeit ausmerzen und alle Christen aus der Stadt vertreiben wollen. Dabei werden sie von türkischen und saudi-arabischen Sponsoren unterstützt“, heißt es in dem Beitrag.

 

„Ich wurde immer wieder gefragt: Warum hat sich Britannien auf die Seite der Terroristen geschlagen? Diese Frage werden Historiker zu beantworten haben“, schreibt

 

Quelle: Sputniknews