Am Samstag sind in Dublin Zehntausende auf die Straße gegangen, um gegen Sparmaßnahmen zu demonstrieren. Seit dem Zusammenbruch der irischen Wirtschaft im Jahr 2008 hat sich die Situation für die meisten Bürger bis heute nicht verbessert.

 

Im Vorfeld der anstehenden Parlamentswahlen sind Tausende Iren am Samstag in Dublin auf die Straße gegangen, um für eine Ende der Sparmaßnahmen zu demonstrieren. Organisiert wurde der Protest von der Right2Water / Right2Change-Gruppe, meldet Newstalk, die sich gegen umstrittene Wassergebühren, Budgetkürzungen und Steuererhöhungen einsetzt.

 

Die Behörden schätzten die Anzahl der Demonstranten auf 20.000, die Veranstalter auf 80.000 Personen. An den Protesten beteiligten sich auch rund 100 parteilose und linke Politiker, sagte Gerry Adams von der republikanischen Sinn-Fein-Partei.
„Für die überwiegende Mehrheit der Familien gibt es keine Verbesserung“, so Adams in einer Erklärung. „Nächsten Freitag haben die Bürger die Wahl zwischen der gleichen oder einer neuen Regierung, welche für Hilfe sorgen wird.“ Zuletzt hat Dublin neue Wassergebühren eingeführt, die den irischen Haushalt um 160 bis 260 Euro pro Jahr belasten. Die Wahlen in Irland werden am 26. Februar stattfinden.

 

Quelle: Gegenfrage