Der Terrorist, der im Auftrag des Daesh (auch IS, Islamischer Staat) einen Anschlag am Haus der Offiziere in Damaskus ausführen sollte, hat zu seinen Verwandten nach Deutschland fliehen wollen, wie der russische TV-Sender LifeNews berichtet.

 

Wie der Attentäter selbst gegenüber dem TV-Team mitteilte, wollte er „nur seine Aufgabe erledigen und dann gleich seinen ganzen Besitz verkaufen“, um dann zu seinen bereits im Vorfeld des Anschlags geflohenen Verwandten, einer insgesamt siebenköpfigen syrischen Familie, nach Deutschland zu folgen. Dabei habe er wohl gewusst, dass noch weitere Aufträge für den sogenannten Islamischen Staat folgen könnten.

 

Munnadel Sgir hatte früher für die mit Al-Kaida verbundenen Mudschaheddin im Irak gekämpft. Nach eigenen Angaben sei er zunächst nach Syrien gekommen, um dort ein Auto-Geschäft zu eröffnen.

 

Am 9. Februar dieses Jahres versuchte Sgir zunächst in den Offiziersklub des syrischen Innenministeriums einzudringen. Nachdem ihm dies nicht gelang, zündete er eine Autobombe auf einem Gemüsemarkt im Norden der syrischen Hauptstadt. Bei dem Anschlag sind mindestens vier Personen ums Leben gekommen, ein Dutzend erlitten Verletzungen. Zu dem Attentat bekannte sich die Terrormiliz Daesh.

 

Quelle: Sputniknews