Derzeit wohnen im Zentrum etwa 80 Menschen, überwiegend Ukrainer und Kasachen.

 

Die Bewohner der polnischen Stadt Ustron, in der Nähe von Lodz, sammeln Unterschriften mit der Forderung, das Flüchtlingszentrum aus ihrem Gebiet zu verlegen. Nach Angaben des Fernsehsenders TVN24 haben bereits 600 Menschen eine solche Petition unterstützt.

 

 

Derzeit leben etwa 80 Menschen in diesem Flüchtlingszentrum. In der Regel sind es Ukrainer und Kasachen. Doch die Anwohner fürchten die Ankunft von Flüchtlingen aus Syrien.

 

«Unsere Stadt ist zu klein, um die Flüchtlinge hierher zu bringen. Die Leute haben einfach Angst.», weisen die Einwohner bei einem Treffen mit der Führung der Stadt aus.

 

Die Beauftragte des Büros für Ausländer in Polen Eva Pechotowa versichert, dass in Ustron keine Flüchtlinge aus Syrien untergebracht werden. Laut ihr, ist steht die Ankunft von Migranten aus arabischen Ländern in der Republik als Ganzes unter einem Fragezeichen.

 

 

«Bis Ende 2016 Jahr werden maximal 400 Personen zu uns kommen können. Bis jetzt gibt es nur 100 Anfragen von Personen, die in Polen untergebracht werden können.», sagte sie und betonte, dass alle Flüchtlinge gründlich auf eine mögliche Sicherheitsbedrohung überprüft werden.

 

 

Im Rahmen des europäischen Programms für die Umsiedlung der meist illegal ankommenden Einwanderer in der EU hat sich Polen verpflichtet, 7.000 „Flüchtlinge“ auf seinem Territorium innerhalb von zwei Jahren zu übernehmen. Die polnischen Behörden haben bereit erklärt, nur 400 Personen im Jahr 2016 zu beherbergen. Die ersten Hundert von ihnen werden im März ankommen. Sie werden in einem speziellen Bereich im Zentrum im Gebiet Dembak, in der Nähe von Warschau, untergebracht werden.

 

Quelle: TASS

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte