Londons Bürgermeister ist der Meinung, dass Großbritanniens nicht mehr Autonomie nach dem EU-Gipfel bekommen hat. Daher sollten sie sich zum Recht zurückzukehren, die interne Fragen für sich zu entscheiden.

 

Londons Bürgermeister Boris Johnson spricht sich für den EU-Austritt Großbritanniens aus.

 

 

Ihm zufolge schadet die Mitgliedschaft in der Europäischen Union der Souveränität von Großbritannien, und das von David Cameron vereinbarte Abkommen mit Brüssel wird keine grundlegende Veränderungen in der Beziehung mit der EU bringen, berichtete die «BBC“.

 

«Das Problem mit Europa liegt daran, dass sie die britische Souveränität verwischt: Sowohl bei Fragen von Arbeits- und Grenzkontrolle Fragen, als auch in Menschenrechtsfragen, und in anderen Kleinigkeiten», sagte der Londoner Bürgermeister, der auch Mitglied der Partei von David Cameron (Conservative and Unionist Party) ist und bis zu seiner Wahl für diese Partei im englischen Unterhaus saß.

 

Für Gegner der britischen Mitgliedschaft in der EU ist diese Unterstützung für das Referendum, welches für den 23. Juni geplant ist, ein ganz wesentlicher Vorteil.

 

Zuvor hatte es Cameron beim EU-Gipfel in Brüssel geschafft, neue Bedingungen des besonderen Status Großbritanniens in der Europäischen Union zu erreichen. Nun jetzt verspricht der britische Premierminister die Landsleute davon zu überzeugen, gegen einen EU-Austritt zu stimmen. Camerons Gegner und die Befürworter eines Brexit jedoch glauben, dass Großbritannien zu wenig Präferenzen bekommen hat, und sollte daher die Europäische Union verlassen.

 

Unter ihnen befindet sich Johnson, der eine eigenen Kampagne für den Austritt Großbritanniens aus der EU zu führen versprach, nannte die Volksabstimmung «eine Chance für wirkliche Veränderung.»

 

 

Quelle: Interfax

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte