Die ranghohe Militärs und Mitgliedern der US-Geheimdiensten haben sich bei den neuesten Sitzungen im Weißen Haus noch härter gegenüber Moskau gesprochen. Laut der WSJ Quelle haben sie in der US-Präsidentschaftskanzlei das Washington aufgerufen, dem «Russland echte Probleme zu schaffen.»

 

 

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Der Pentagon-Chef Ashton Carter, der Vorsitzender des Vereinigten Generalstabs der Streitkräfte der Vereinigten Staaten (JCS) General Joseph Dunford, sowie Direktor der CIA John Brennan, sind davon überzeugt, dass die Waffenruhe in Syrien durch die Schuld Moskaus scheitern wird. Sie rufen auf, antirussischen Aktionen zu stärken, das heißt «echte Probleme den Russen zu schaffen.» Es wird von The Wall Street Journal berichtet, unter Hinweis auf eine unterrichtete Quelle der US-Präsidentkanzlei.

 

 

Nach Angaben der Zeitung streitet man sich im Weißen Haus über einen Plan B, für den Fall des Scheiterns der Waffenruhe in Syrien. Das Pentagon und CIA-Beamten fordern, den entsprechende Plan vorzubereiten. Sie schlagen insbesondere vor, die Unterstützung für die „Rebellen“ zu verstärken, die gegen die syrischen Behörden kämpfen.

 

Der US-Außenminister John Kerry teilte über die Diskussionen bezüglich Plans „B“ tags zuvor im Senat mit.

 

«Es läuft jetzt eine Diskussion (zwischen den Vereinigten Staaten und den Partnern — RT) für den Fall des Scheiterns der Waffenstillstands-Vereinbarung», kündigte der Leiter des Außenministeriums an.

 

Aber er hat nicht konkretisiert, was unter diesem Plan zu verstehen ist, und wer in der Diskussion beteiligt war.

 

Es wird erwartet, dass Carter und Dunford dem US-Präsident Barack Obama die offiziellen Empfehlungen bezüglich Plan „B“ senden werden. Im Weißen Haus wurden solche Schritte besprochen, wie die Aufklärungsluftunterstützung der «gemäßigten Opposition» in Syrien und die Einführung neuer Sanktionen gegen Russland. Zugleich hat man den Zweifel geäußert, dass Europa eine neue Welle der anti-russischen Maßnahmen unterstützen wird.

 

 

Das WSJ berichtet, dass der Pentagon-Chef die getroffenen Vereinbarungen über die Waffenruhe als einen «Trick» ansieht. Der US-Außenminister ist anderer Meinung, er schätzt die Chancen für die Einhaltung der Waffenruhe als hoch ein. Dabei glaubt Kerry, dass sie es (Waffenruhe- Red.) «ermöglicht zu überprüfen, ob man Moskau vertrauen könnte», so die Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Berufung auf die Quelle.

 

Die beginnende Allianz der Kriegstreiber (die Befürworter der strengen Maßnahmen zu den anderen Staaten -RT) zeugt von der Uneinigkeit zwischen den Vertreter der Verteidigungs- und der Diplomatischen Behörden. Diese Allianz könnte Druck auf Obama ausüben, um ihn zu zwingen, härteren Maßnahmen gegen Moskau zu ergreifen», erklärte in der WSJ-Artikel.

 

Beim Nachgeben würde Obama das Risiko eingehen, die USA noch tiefer in den syrischen Konflikt zu ziehen, schreibt die Zeitung.

 

 

Quelle: RT Russian

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann für die Korrektur der deutschen Texte