Ausnahmezustand im Grenzgebiet: Hunderte verzweifelte Flüchtlinge stürmen Bahntrasse und Grenzzaun zwischen Griechenland und Mazedonien. Die mazedonische Polizei setzt Tränengas ein, um die Menschen zu stoppen.

 

Die Lage an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien spitzt sich zu. Hunderte verzweifelte Flüchtlinge haben am Montag eine Bahntrasse und den Grenzzaun gestürmt, die beide Länder trennen. Die mazedonische Polizei setzte Tränengas ein, um die Menschen zu stoppen.

 

Auslöser war nach Medienberichten ein Gerücht, wonach Mazedonien angeblich seine Grenze wieder für alle Migranten geöffnet habe. „Frei, frei, wir können rüber“, schrie ein Flüchtling im griechischen Fernsehen. Griechische Grenzpolizisten sagten der Deutschen Presse-Agentur, das Gerücht stimme nicht, die Grenze sei geschlossen.

 


Dutzende Migranten erreichten daraufhin den von Mazedonien errichteten Zaun. Einigen gelang es, einen Teil niederzureißen, wie das griechische Fernsehen zeigte. Mazedonische Polizisten versuchten gleichzeitig auf der anderen Seite, den Zaun zu stützen. Die griechische Polizei hielt sich zunächst aus Angst vor einer Eskalation zurück.

 

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