Die belgischen Behörden haben seit der eingeführten verstärkten Grenzkontrolle mehr als 600 Migranten nach Frankreich zurückgewiesen. Die hatten zuvor in dem als „Dschungel“ bekannt gewordenen Flüchtlingslager in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais gelebt, teilt die Zeitung „Le Figaro“ mit.

Früher hieß es, dass die belgischen Behörden eine verstärkte Grenzkontrolle an der Grenze zu Frankreich beschlossen und hierzu zusätzlich 290 Polizisten eingesetzt hätten, um nach der Schließung des Flüchtlingslagers in Calais einen Migranten-Zustrom zu verhindern.

 

Wie der belgische Polizeisprecher Peter De Waele sagte, seien seit dem vergangenen Dienstag „619 Personen festgehalten worden: 334 befanden sich bereits auf dem Territorium Belgiens und 285 an der Grenze“.

 

Die französischen Behörden haben heute mit dem teilweisen Abriss des spontan entstandenen und als „Dschungel von Calais“ bekannten Baracken- und Zeltlagers begonnen. Laut der Präfektur der nordfranzösischen Hafenstadt sind von der Räumung des südlichen Teils dieses Lagers 800 bis 1.000 Einwanderer betroffen. Im nördlichen Teil dieses Lagers leben noch etwa 3.500 Flüchtlinge.

 

Quelle: Sputniknews