Journalisten in der syrischen Provinz Latakia sind nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums vom an die Türkei angrenzenden Territorium aus mit Artillerie beschossen worden.

 
Zu dem Vorfall kam es bei einer Presserundfahrt durch Orte, in denen der Waffenstillstand bereits unterschrieben wurde und wo die Zivilisten in ihre Häuser zurückkehrten. Insgesamt wurden acht Schüsse abgegeben. Die Granaten schlugen 150 bis 400 Meter von den Journalisten entfernt ein. Einige Reporter aus Bulgarien, Kanada und China wurden leicht verletzt, hieß es. Die Gruppe bestand aus insgesamt 33 Journalisten aus Bulgarien, Deutschland, Griechenland, den USA, China, Kanada sowie Reportern der russischen Sender RT Arabia und RT Espanol.

 

Wie  ein Offizier der syrischen Regierungsarmee mitteilte, erfolgte der Beschuss durch die Terrorgruppierung Dschebhat an-Nusra, für die die vereinbarte Feuerpause nicht gilt.

 

Quelle: Sputniknews