Russland wird auch weiterhin gegen Daesh (Islamischer Staat) in Syrien kämpfen. Wie Außenamtssprecherin Marija Sacharowa am Mittwoch äußerte, wären selbst Gespräche über eine Abtretung syrischen Bodens an die berüchtigte Terrormiliz eine „Lästerung“.

 

Von Seiten Russlands könne es keine Unterstützung für den IS geben, weder direkt noch indirekt, betonte Sacharowa in einer Pressekonferenz.  „Was reden Sie denn da?», antwortete sie auf die Frage eines Journalisten, ob Russland bereit wäre, einen Teil syrischen Gebiets an die Daesh-Terroristen „abzugeben“. „Wir sind bereit, gegen den IS zu kämpfen, und wir tun das im Interesse unserer Bürger und im Interesse der Bürger Syriens und der Nachbarstaaten“, sagte Sacharowa.

 

In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen islamistische Terrormilizen gegenüber, die verschiedenen bewaffneten Gruppierungen angehören.

 

Die mächtigsten davon sind Daesh („Islamischer Staat“, IS) und die al-Nusra-Front, die in den vergangenen Jahren weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Russland und eine US-geführte Koalition fliegen Angriffe gegen die Terroristen.

 

In der vergangenen Woche vereinbarten Russland und die USA  einen Plan für eine Feuerpause in Syrien. Der Waffenstillstand trat am Samstag in Kraft und nimmt Angriffe auf den Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS), die al-Nusra-Front und andere Gruppen, die vom UN-Sicherheitsrat als terroristisch eingestuft wurden, aus.

Quelle: Sputniknews