Die Verhandlungen über die Regelung der Krise in der Ostukraine bringen laut dem ehemaligen OSZE-Vizepräsidenten Willy Wimmer nichts, solange sich die Politik in Washington nicht ändern wird. Damit nahm er Stellung zu dem vierstündigen Treffen der Außenminister der „Normandie-Vier“ am Vortag in Paris, das keine Fortschritte gebracht hatte.

 

„Es hätte einen besseren Ausgang geben müssen. Dieses Treffen ist eigentlich die Verwaltung einer Krise auf relativ hohem Niveau“, sagt Willy Wimmer gegenüber Sputniknews.

 

Man müsse Wimmer zufolge sehen, dass die derzeitige Regierung in Kiew im Wesentlichen auf diejenigen höre, die in Washington die Fäden ziehen: „Das ist ja die Ursache für diesen Konflikt ganz allgemein. Aus Kiew wird man nichts Vernünftiges hören, es sei denn, in Washington gibt man das OK dazu. Das ist eine Stellvertreter-Regierung.“

 

Quelle: Sputniknews