Obwohl weit weniger russische Kampfflugzeuge als Nato-Jets in Syrien im Einsatz sind, ist der Luftwaffeneinsatz Russlands gegen die Terrormiliz Daesh insgesamt effektiver, wie Focus-Online mit Verweis auf eine vertrauliche Nato-Analyse aus Brüssel schreibt.

 

Grund dafür seien die höhere Frequenz der russischen Luftangriffe und ein hohes Maß an Professionalität.

 

Laut dem Geheimdokument flogen rund die 40 bei Latakia stationierten russischen Kampfjets zuletzt bis zu 75 Einsätze täglich, wobei den Terrorstellungen jedes Mal „präzise und effektive Schläge“ versetzt würden. Die Nato-Luftwaffenkräfte mit insgesamt 180 Maschinen griffen pro Tag lediglich 20 Bodenziele an.

 

Russland setze in Syrien neueste Technik ein. So habe Moskau zum Beispiel vier hochmoderne Kampfjets vom Typ Su-35 nach Syrien geschickt, die Expertenschätzungen zufolge den meisten Fliegern westlicher Produktion überlegen seien.

 

Außerdem greife Moskau in seinen Berechnungen auf die syrische Radar — Aufklärung und Daten der russischen Geheimdienste zurück, die regelmäßig über strategisch wichtige Objekte informierten, heißt es in dem Bericht.

 

Nato-Analytikern zufolge mussten die IS-Terroristen aus Angst vor den russischen Luftangriffen Hals über Kopf aus ihren besetzen Gebieten fliehen und nunmehr auf ihre Machtdemonstrationen verzichten.

 

Über bei den Angriffen der russischen Luftstreitkräfte getötete Zivilisten macht das Geheim-Papier keine Angaben.

 

Quelle: Sputniknews