Die jetzige Führung der Ukraine hat das Land geschwächt und ausgeraubt. Nun wird es Jahrzehnte brauchen, die Ukraine wieder aufzubauen, wie der Ex-Regierungschef der Ukraine, Nikolaj Asarow, in einem Interview gegenüber der österreichischen Zeitung Der Standard äußerte.

 

„Poroschenko und Jazenjuk sind Kleptomanen. Ihr Hörigkeit bei allen Befehlen des IWF hat eine weitere negative Rolle gespielt. Die Ukraine hat nach zwei Jahren der IWF-Ratschläge 34 Prozent ihres BIP eingebüßt, die Einkommen der Ukrainer sind auf ein Drittel gesunken. Die Wirtschaft steht vor dem Aus. Das Rating von Poroschenko und Jazenjuk ist daher verheerend“, zitiert der Standard Asarow.

 

Die USA und die EU hätten ein gespaltenes Land geschaffen, dem diese nun zwischen 20 und 30 Milliarden jährlich einflößen müssten, unterstrich Asarow.

 

Am 2. Februar 2014 war in der Ukraine ein Staatsstreich vollzogen worden. Die Werchowna Rada (das ukrainische Parlament) hatte Präsident Viktor Janukowitsch entmachtet, die Verfassung geändert und  Präsidentschaftswahlen vorgezogen, bei denen Petro Poroschenko als neuer Präsident hervorging.

 

Die Ukraine befindet sich jetzt faktisch am Rande der Staatspleite. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu, der Wert der nationalen Währung ist auf ein Drittel abgestürzt. Laut jüngsten Umfrageergebnissen sind etwa 70 Prozent der ukrainischen Bürger mit der Lage unzufrieden.

 

 

Quelle: Sputniknews