Vor ein paar Tagen gab es in Moskau eine schreckliche Tragödie. Ein an Schizophrenie krankes Kindermädchen (nach weiteren zu durcharbeitenden Informationen nahm sie vermutlich noch zusätzlich Drogen) hat ein ihr Anvertrautes getötet, indem sie diesem Kind den Kopf abschnitt und mit diesem Kopf in der U-Bahn posierte.

 

Unsere Medien, außer den äusserst Gelben, haben es bewusst unterlassen, mit diesem Thema grosse Rache-Werbung zu machen, denn es ist nicht gut, Hass gegen Ausländer zu schüren. Dafür veröffentlichte die französische Netzwerk-Redaktion von «Charlie Hebdo», auf ihrer Titelseite wieder eine fragwürdige «Satire» auf diese Tragödie. Die erste Reaktion auf ein solch «künstlerisches» Gräuel war natürlich öffentlicher Zorn.

 

Dann jedoch fängt man an, logisch tiefer darüber nachzudenken

 

Dieser Verlag wird direkt von einer der Stiftungen der Familie Rothschild gesponsert.
Die Rothschilds sind ständig und gezielt dabei, allgemein Hass auf Muslime zu schüren, zu jedem Anlass und auch ganz ohne Grund. Genauso versuchen sie es umgekehrt, den Zorn von Muslimen hervorzurufen, auch mit einem solchen Risiko wie dem des Massakers des letzten Jahres, in dessen Folge es für die Redaktion der «Charlie Hebdo» gleich mehrere neue Stellenangebote erforderlich machte.
Hier steht nicht einmal die Frage «Qui prodest?» (Wer profitiert?). Es ist offensichtlich — die Rothschilds und andere Vertreter der transnationalen Finanzoligarchie. Hier geht es hauptsächlich um die Motivation: Wofür?

 

Europa (auch das Welt-Wirtschaftssystem als Ganzes), wenn man es nicht durch eine rosarote Brille anschaut, befindet sich in einer schweren Systemkrise. Sergej Pereslegin in seinen Berechnungen nennt das Ganze «Phasenmässig».

 

Die drückende Schuldenlast der meisten Länder der EU wächst. Gleichzeitig wächst die soziale Ungleichheit, die Kluft zwischen den Einkommen und dem Status der Superreichen Minderheit und der Mehrheit der Armen. Es wächst die Uneinigkeit zwischen den Regionen und Ländern innerhalb der EU selbst, anstatt sich in einem Integrationsprozess zu verringern. Die Finanz-und Bankensysteme der EU stecken in der Krise.

 

Ein Indikator dafür ist zum Beispiel die Tatsache, dass eine der weltweit größten Banken, die «BNP Paribas» mehrere Jahre hintereinander steigende Verluste aufweist. Die «BNP Paribas» befindet sich am Rande des Bankrotts, deshalb führt sie jetzt eine massive Reduktion ihrer Präsenz in vielen Ländern durch. Die anderen Banken befinden sich in einer nicht viel besseren Situation. Gerade vor ein paar Tagen gab es Informationen über den traurigen Zustand eines anderen Riesen, der «Deutschen Bank».

 

Die soziale Spannung wächst, es wachsen auch links-radikale und antikapitalistische Stimmungen in den Massen. Und vor allem, die Unzufriedenheit richtet sich gezielt gegen die Banker und die sie versorgenden Politiker. Ein geradezu klassisches, schon fast ein Bilderbuch-Rezept: Um all dem entgegen wirken zu können, muss man eine faschistische/nazistische Diktatur einführen.

 

Die marxistisch begründete Fascismus Definition von Georgi Dimitrov lautet:

 

«Der Faschismus (Umberto Eco prägte den Begriff «ur-Faschismus», als verallgemeinernd) ist eine offene terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, am meisten chauvinistischen und der am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals… Faschismus, das ist die Macht des Finanzkapitals. Das ist die Organisation der terroristischen Abrechnung mit der Arbeiterklasse, dem revolutionären Teil der Bauernschaft und der Intelligenz. Faschismus in der Außenpolitik ist der in seiner gröbsten Form maßlos nationalistischen Hasses gegenüber anderen Völkern als Chauvinismus manifestiert.»

 

In der Ukraine läuft genau dieses bekannte Spiel. Die Oligarchen plünderten das Land viele Jahre, das Volk verarmte und die Wirtschaft verfiel. Die sozial-ökonomische Ungleichheit wurde immer grösser. Und um eine zwangsläufig solchermaßen heraufbeschworene sozialistische Revolution zu verhindern, die der Oligarchie mit einer Verstaatlichung des Geplünderten drohte, haben sich die Oligarchen Haus-Nazis herangezüchtet, die für sie einen oligarchisch-faschistischen Staatsstreich durchgeführt haben.
Nun kann jeder, der es wagt, empört sein, dass Poroschenko und Kolomoisky Milliardäre sind und er dagegen ein Bettler ist. Er wird automatisch als «Putin-Agent» abgetan und Nazis werden gegenüber den Empörten außergerichtlich gewalttätig.

 

Und, streng nach Definition, wird ständig beispiellos nationalistischer Hass gegenüber den Russen gepflegt und geschürt.

 

In EU-Europa bereiten sie etwas Ähnliches vor, nur in größerem Maßstab. Die Europäer sollen von den Problemen in der europäischen Wirtschaft abgelenkt werden und es muss auf ein, für die Finanz-Eliten bequemes Feindbild gezeigt werden können. Und dafür müssen sie es erst erschaffen. Wobei für ein solch umfangreich ganzes Poblemfeld es gleich mehrerer Feinde zu erschaffen bedarf.

 

Einerseits ist das der ISIS (verdächtig viele IS-Leute in Masken beherrschen übrigens bemerkenswerterweise ein schönstes akzentfreies britisches Englisch).
Andererseits sind das die arabischen Flüchtlinge, genau dazu «passende» Massenvergewaltigungen in Köln und andere Provokationen.
Zu einem dritten Monster wird, wieder traditionell, ein «aggressives» Russland erklärt (genau wie es schon vor hundert Jahren gemacht wurde).

 

Und dann werden schrittweise unter dem Vorwand der Bekämpfung von Terrorismus und der Konfrontation mit den «Bedrohungen», die bürgerlichen Freiheiten der Europäer zunehmend weiter beschnitten (in den USA wurde das bereits durch «Patriotischen Akt» getan) und eine immer härtere Diktatur eingeführt. Alle Unzufriedenen werden als «Putinversteher» notiert und abgestraft. Die Finanz-Eliten des Westens wollen eine EU-Nazi-Diktatur. Und wir sollen dabei bitteschön nicht mitspielen. Weil die Welt vor irgendwelchen Nazis zu retten wenn es denn notwendig würde, das müssten (wieder einmal) die Russen tun.

 

Wer sollte es sonst tun?

 

Quelle: alexandr-rogers.livejournal

Übersetzung: fit4Russland