Die Publikationen des Recherchenetzwerks Bellingcat über den Absturz der malaysischen Boeing mit der Flugnummer MH-17 über der Ukraine entstellen objektive Fakten und basieren auf unzuverlässigen Angaben, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

 

«Der sogenannte investigative Journalismus Bellingcat verdreht die objektiven Fakten. Die Informationen haben eindeutig antirussische Ausrichtung, und bilden sich auf der Grundlage von falscher Informationen. Darüber hinaus verwendet man die unbewiesene Berechnungen, die lediglich den Informationseinfluss auf die Gesellschaft üben sollen», so das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation.

 

«Bei all dem, es ist einfach erstaunlich, dass die gemeinsame Ermittlungsgruppe, die die Ermittlung offiziell leitet und der Anspruch auf Objektivität und Professionalität hat, solche fragwürdigen Materialien berücksichtigt», zitiert RIA Nachrichten die Anrufung des Verteidigungsministeriums RF.

 

Laut dem Bericht ruft Bellingcat als Beweis für die Anwesenheit der russischen Truppen in der Ukraine ein Foto von Milizionäre auf, das angeblich von der angeblichen Raketenabschussgebiet «Buk» am 20. Juli 2014 gemacht wurde, also schon nach der Katastrophe Malaysian «Boeing».

 

Es sei auch bestürzend, dass das Gemeinsame Untersuchungsteam, das Objektivität und Professionalismus für sich in Anspruch nehme, solche unglaubwürdigen Materialien in Kauf nehme.

 

Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte.

 

Quellen: Sputniknews, News Front

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann für die Korrektur der deutschen Texte