Nach Slowenien und Serbien hat Medienberichten zufolge auch Kroatien die Balkanroute für Flüchtlinge geschlossen.

 

„Die Balkanroute für Flüchtlinge existiert praktisch nicht mehr, Slowenien wird nur diejenigen einreisen lassen, die gültige Pässen und Visa vorweisen können“, wird der slowenische Ministerpräsidenten Miro Cerar vom Sender RTS zitiert. Die Maßnahme ist um Mitternacht in Kraft getreten.

 

Auch Serbien wird solche neuen Regelungen an seiner Grenze zu Mazedonien und Bulgarien anwenden, teilte das serbische Innenministerium mit. „Serbien kann es sich nicht leisten, eine Sammelstelle für Flüchtlinge zu werden“, heißt es auf der Webseite der serbischen Regierung.

 

Außerdem hat auch Kroatien dieselben Regeln wie seine Nachbarstaaten eingeführt, wie der kroatische Innenminister Vlaho Orepic am Mittwoch im RTL-Fernsehen in Zagreb erklärte.

 

Derzeit befinden sich über 34.000 Flüchtlinge in Griechenland, darunter 6.800 auf den Inseln Lesbos, Samos, Chios, Kos, Kastelorizo, Leros und Kalymnos, 8.300 halten sich in der Region Attika auf. Weitere 13.000 bis 14.000 warten bei Idomeni an der Grenze zu Mazedonien.

 

Quelle: Sputniknews