Der IWF warnt vor einer Rezession der Weltwirtschaft. Um eine Katastrophe zu vermeiden, müssen die Staaten entschiedene Schritte zur Belebung der Binnennachfrage unternehmen, meldet Reuters unter Berufung auf IWF-Chef David Lipton.

 

Die Weltwirtschaft befinde sich an einer heiklen Weggabelung, „an der das Risiko einer Entgleisung gewachsen ist“, sagte Lipton am Dienstag bei einer Veranstaltung in Washington. Die Risiken haben in jüngster Zeit nochmals zugenommen und auch die Basis für die jüngsten Wachstumsprognosen könne weiter aufgeweicht sein.

 

Um das Wachstum zu stärken, ist nach Liptons Worten ein Dreiklang aus geld-, finanz- und strukturpolitischen Maßnahmen notwendig.

 

Liptons hatte sich vor dem Hintergrund einer Publikation über eine negative Statistik zur chinesischen Wirtschaft geäußert. Im Februar gingen die Exporte aus China gegenüber dem Vergleichsmonat 2015 um 25,4 Prozent zurück. Das sind die schlechtesten Zahlen seit 2009. Die Importe schrumpften um 13,8 Prozentpunkte.

 

Im vergangenen Jahr wuchs das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) um nur 6,9 Prozent, was ebenfalls die schlechtesta Zahl innerhalb der vergangenen 25 Jahre ist. In diesem Jahr wird Chinas Wirtschaft schätzungsweise zwischen 6,7 und sieben Prozent zunehmen.

 

Laut den jüngsten Prognosen des IWF wird die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 3,4 Prozent zulegen.

 

Quelle: Sputniknews