Weltweit wird die Erweiterung der RS-26 Intercontinental-Rakete von Militärexperten gefeiert. Nachdem Russland erfolgreich einen Raketentest durchführte, loben und bewundern die Militärexperten das neue Raketensystem. Die Militärexperten der Vereinigten Staaten dürften zudem geschockt sein.

 

Die RS-26 hat eine effektive Reichweite von 11,000 km und ist vom Gegner nur schwer aufzuklären. Das liegt daran, dass die Rakete auf dem Weg zum anvisierten Ziel ständig seine Flugbahn ändern. Wie die Rossijskaja Gaseta berichtet sind sich die Experten einig. Die RS-26 soll sogar besser als die berühmte Topol-M-Rakete sein und mit Überschallgeschwindigkeit in Kombination mit dem Flugbahnwechsel alle vorhandenden Raketenabwehrschilder ungehindert durchdringen können.

 

 

 

Die Interkontinental-Rakete hat ein Gesamtgewicht von 80 Tonnen und ist somit leichter als sein Vorgänger RS-24, die mit 120 Tonnen auf die Reise geschickt wurde. Die RS-24 ist in der Lage überall in den Vereinigten Staaten einzuschlagen. Die NATO-Luftabwehr hat zudem das Problem die Rakete rechtzeitig abzuwehren, weil die RS-24 -ähnlich wie der Marschflugkörper Kalibr – kurz vor dem Ziel auf Überschallgeschwindigkeit erhöhen kann.
 

Die Weiterentwicklung der RS-24 war eine Reaktion auf die Pläne Amerikas ein globales Raketenabwehrsystem entlang der russischen Grenzen aufzubauen. Noch dieses Jahr soll die Rakete von der Testphase in den militärischen Betrieb aufgenommen werden.

 

Von Christian Lehmann