Syrien sollte in mehrere Teile aufgeteilt werden, dies schrieb der ehemalige Oberbefehlshaber der NATO in Europa, James G. Stavridis, in einem Artikel für „Foreign Policy“.
 
Ihm zufolge, wurde mit der Verschlechterung der Krise in dem arabischen Land klar, dass ein einzelner syrischen Raum nicht mehr existiert: Die Nation ist durch den Bürgerkrieg geteilt, und einige Teile des Landes befinden sich in den Händen von nicht anerkannten Führern, die den souveränen Staat hassen. Der General erinnerte daran, dass Syrien keine alte Zivilisation ist, das Land erschien erst vor kurzem, nach dem Ersten Weltkrieg.
 
Er betonte auch, dass das Land religiös und ethnisch unterteilt ist. Die Hälfte der Bevölkerung von Syrien hat ihren Wohnsitz schon geändert, erinnert der General, deswegen würden im Fall der Teilung des Landes, gewöhnliche Syrer nichts verlieren.

 

Stavridis stellt fest, dass die unterschiedliche Behandlung genutzt werden könne, so wie es mal in Jugoslawien war. Hier wurde einn vollständigen Bruch zwischen den Gebieten vollzogen. Es gibt auch das Beispiel der sogenannten «schwachen Föderation», wie es mit dem Irak geschehen ist. Diese Entscheidung ist riskant und schwierig, sagt Stavridis, aber seiner Meinung nach, wird genau diese Entscheidung den Konflikt in der Region lösen. Laut dem Amerikaner sollte die Frage der Teilung Syriens, bei den Gesprächen in Genf diskutiert werden.

 

Quelle: tvzvezda
 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann für die Korrektur der deutschen Texte