Weil es eine Verlagerung der Flüchtlingsströme befürchtet, will Österreich weitere Grenzen besser absichern. Nach der Schließung der Balkanroute hat auch Bulgarien Angst, zu einem Transitland zu werden – und fordert Unterstützung von EU und Türkei.

 

Österreich treibt in der Flüchtlingskrise Planungen für weitere Grenzsicherungen voran.

„Es ist davon auszugehen, dass die Flüchtlinge versuchen werden, nach der Schließung der Balkanroute auf anderen Routen auszuweichen“, sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner der „Welt am Sonntag“. „Wir bereiten uns daher darauf vor, die österreichische Grenze auch an anderen Grenzübergängen zu sichern.“

Neben Spielfeld habe man Kontrollen für zwölf weitere Orte im Fokus: „Optional mit Zäunen, Gittern, Containern und Überprüfungen durch Polizisten und Soldaten“.

 

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