Die ukrainischen Medienmeldungen über einen angeblichen verbalen Konflikt zwischen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und seinem ukrainischen Amtskollegen Pawel Klimkin beim Treffen der „Normandie-Vier“ am 3. März in Paris sind „Fantasien ukrainischer Journalisten“, wie die Sprecherin des Ministeriums, Marija Sacharowa, sagte.

 

„Das ist wieder eine Fantasie der ukrainischen Journalisten. Es hat wirklich eine Diskussion gegeben, die von Argumenten beider Seiten begleitet wurde. Ich kann nicht sagen, dass die Seiten ihre Verärgerung zu einigen Fragen nicht geäußert hätten, aber natürlich ist nichts über den Rahmen diplomatischer Verhandlungen hinausgegangen. Belege und Argumente wechselten sich ab“, betonte Sacharowa in einem Interview gegenüber dem TV-Sender Lifenews.

 

„Lassen wir alle diese Einbildungen über Konflikte oder Ähnliches auf dem Gewissen derjenigen liegen, die diese verbreiten. Natürlich hat es so etwas nicht gegeben“, so Sacharowa.

 

Zuvor hatten ukrainische Medien mitgeteilt, dass das Treffen der Außenminister der Länder der „Normandie-Vierer“ am 3. März in Paris „mit einer Schimpferei  zwischen dem russischen und dem ukrainischen Vertreter“ zu Ende gegangen sei.

 

Laut ukrainischer Medien hätte sich Deutschlands Außenminister in die „Diskussion“ beider Minister einmischen müssen, damit Klimkin und Lawrow den Rahmen der diplomatischen Etikette nicht überschreiten.

 

Quelle: Sputniknews