Die Entscheidung über den Rückzug eines bedeutenden Teils der russischen Truppen aus Syrien ist für die syrische Regierung nicht unerwartet gekommen — ihr waren Konsultationen mit den Behörden vorausgegangen.

 

Dies erklärte die Beraterin des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in Sachen Information und Politik, Busseina Shaaban, im Gespräch mit dem TV-Kanal Al Mayadeen.

 

„Für die syrische Regierung war dieser Schritt nicht überraschend oder beunruhigend. Eben weil die syrische Regierung nicht nur über diesen Schritt informiert war, sondern weil es auch Konsultationen mit der syrischen Regierung und verantwortlichen Personen gegeben hatte. Die Frage wurde sorgfältig geprüft“, sagte die Beraterin.

 

„Es ist eine natürliche und positive Entscheidung. Zumal die russische Seite von Anfang an erklärt hatte, ihre Präsenz in Syrien werde nicht ständig und nicht langfristig sein. Und das besonders angesichts der Errungenschaften der Russischen Föderation bei der Zusammenarbeit mit der syrischen Armee und den Bündnispartnern aus dem Iran und der Hisbollah zur Befreiung vieler Städte und Dörfer. Dieser Schritt erfolgte ebenso, um zu beweisen, dass die Präsenz der russischen Seite in Syrien positiv und effektiv gewesen ist“, ergänzte Shaaban.

 

Am Montag hatte der russische Präsident Wladimir Putin dem Verteidigungsministerium befohlen, mit dem Abzug des Großteils der russischen Militärgruppierung aus Syrien zu beginnen, wobei er bemerkte, dass sie die ihr gestellten Aufgaben insgesamt erfüllt habe. Laut dem Präsidenten werden die Marinebasis in Tartus und der Luftstützpunkt Hmeimim weiterhin bestehen und zuverlässig am Boden, vom Meer und aus der Luft geschützt sein.

 

 

Quelle: Sputniknews