Die lettische Radiostation Baltkom hat einen Kommentar der bekanntesten Dichterin der russischen und sowjetischen Literatur Junna Moriz veröffentlicht. Ihre Facebook-Seite wurde wegen der Einstellung der Dichterin zum Fall der ukrainischen Spotterin Nadeschda Sawtschenko sofort gesperrt.

 

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Ein Herr Zuckerberg hat zwar Facebook erfunden, aber mithilfe anderer «Erfinder» wurde Facebook zu einer Waffe im Informations-Krieg. Auch gegen Russland funktioniert die ganze Maschinerie von Facebook für Aufhetzung und Hass auf unser Land, für die Dämonisierung unserer Geschichte, für die ständigen Beleidigungen unseres Landes und seiner Menschen. Sämtliche Facebookregister, alle Blocker, Provokateure, Favoriten -Begünstigungen, Betrügereien, Förderungen und Verbote befinden sich in der Macht jener russophoben Persönlichkeiten, die sich selbst «Liberale» nennen», meint die Dichterin.

 

 

Folgender Text von Junna Moriz verursachte die Empörung der Verwaltung dieses sozialen Netzwerkes und als Folge die Sperrung ihres Facebook-Accounts:

 

«Die Maschine zur Unterschriften-Sammlung für einen Schutz von Nadeschda Sawtschenko läuft rund um die Uhr; auch ich bekomme ständig Aufrufe mit der Forderung, sie sofort frei zu lassen, sich vor ihr zu entschuldigen, ihre Unschuld anzuerkennen und uns schuldig dafür zu bekennen, dass Russland so eine zerbrechliche und heroische Frau quält, die doch nur ihre Pflicht, die Verteidigung ihres eigenes Landes erfüllte. Darüber hinaus, fordern die Parlamentarische Versammlung des Europarates und andere internationale Organisationen in denen Russland tätig ist, bisherige Sanktionen zu verlängern und neue einzuführen, wenn Russland nicht sofort die Sawtschenko-Klage vor Gericht zurückzieht.

Die neueste Idee ist, dass die Gerichtsverhandlung gegen Sawtschenko als eine Verletzung der Minsker Vereinbarungen anzusehen sei. In Erwiderung auf einen Haufen solcher Appelle mit an mich gerichteten Forderungen darunter meine Unterschrift zu setzen antworte ich, dass auch der zerbrechliche heroische Herr Hitler zweifellos nur seine Pflicht erfüllte. Und wenn er gewonnen hätte (und der Sieger hat immer Recht), würde heute die Parlamentarische Versammlung des Europarates und andere internationale Organisationen von Russland fordern, sich bei Hitler zu entschuldigen. Aber, Gott sei Dank, gewann nicht Hitler sondern Russland, und Russland besiegte diesen so überaus zerbrechlichen und heroischen Erfüller seiner militärischen Pflichten. Frau Sawtschenko kündigte einen Hungerstreik an, sie springt im Gerichtssaal auf die Bank und zeigt uns den Stinkefinger. Die dank ihres Spottings getöteten russischen Journalisten können keinen Hungerstreik ankündigen und können auch keine Sammlung von Unterschriften unter Appelle mit der Forderung, sie doch bitte nicht zu erschießen organisieren.

Aber ich fordere die Ermordung aller getöteten Journalisten, aller getöteten Kinder des Donbass, aller in den Haag getöteten Serben ungeschehen zu machen, die auch nur ihre Pflicht, die Verteidigung ihres Landes erfüllten. Auch fordere ich, die entführten Bürger Russlands Jaroshenko und Booth aus den US-Gefängnissen zu entlassen, die unrechtmässig 25-jährige Haftstrafen bekommen haben, obwohl sie niemanden getötet, nicht geraubt und nicht vergewaltigt haben. Und erst wenn sie entlassen werden, denke ich daran, ob die Frau Sawtschenko vielleicht Hunger hat. Amerika verhält sich gegenüber Russland wie ein Sieger im kalten Krieg, und viele internationalen Organisationen tanzen nach dieser Sieger-Pfeife. Sie wollen Russland ihre Menschenrechtsauffassung diktieren, wollen nicht eigene, sondern Russlands Menschen töten, entführen und unrechtmässig ins Gefängnis werfen können.

Für diese russophobe Politik bin ich nicht geschaffen, aber ich bin die richtige Person dort, wo Unschuldige gefährdet sind und nur zu deren Schutz setze ich mein Unterschrift. Für die Verteidigung von Oles Buzina, für die  Verteidigung von Menschen, die sich dem Maidan widersetzten, für die lebendig Verbrannten in Odessa, für die Verteidigung der Zivilbevölkerung des Donbass die auf der Straße getötet wurden als sie Brot und Medizin holen wollten und für die Kinder, die in den Kellern sitzen mussten, weil dort diese ukrainischen Zerbrechlichen und Heroischen um sich schossen, die ja nur ihre Pflicht erfüllten, solche ukrainischen Europäer, die ihren Schülern als Nachtisch ein Kompott namens «Das Blut der Russischen Babys» vorsetzen.

In den Restaurants der Ukraine werden jetzt Gerichte serviert, die die Namen der inneren Organe der Moskowiter und Separatisten tragen. Die haben wohl dort einen ganz besonderen Humor, einen der in Zerstückelung der Organe von Russen gründet. Ein organisches Gelächter derjenigen, die ihre Pflicht erfüllen. Ich unterschreibe einen solchen abartigen Humor nicht. Das ist der Humor einer Frau Sawtschenko mit allen ihren heroischen Gesten», schrieb Junna Moriz am Schluss.

 

 

Quelle, Bildquelle: www.EurAsiaDaily.com

Übersetzung: fit4Russland