Viele Kurden in Nordsyrien unterstützen die Idee einer Aufteilung Syriens in autonome Regionen. Möglicherweise erklären sie schon am Mittwoch ihre Selbstverwaltung, wie die Agentur Reuters unter Berufung auf den kurdischen Beamten Idriss Nassan meldet.

 

Zuvor hieß es aus einer diplomatischen Quelle des UN-Sicherheitsrats, mehrere westliche Länder diskutierten bereits über einen föderalen Staatsaufbau des Bürgerkriegslandes und hätten ihre Ideen schon dem UN-Beauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, unterbereitet.

 

Russland hat sich für den Umbau Syriens in einen föderalen Staat offen gezeigt, falls dies von allen Seiten als eine einvernehmliche Lösung betrachtet werde.

 

Ein Teil der syrischen Opposition jedoch spricht sich bei den Syrien-Friedensgesprächen in Genf immer wieder gegen eine Föderalisierung des Landes aus. Der Koordinator des Hohen Verhandlungskomitees der syrischen Opposition, Riyad Hidschab, hatte zuvor erklärt, das Komitee lehne die Idee des Föderalismus in Syrien ab.

 

Die umfassenden Syrien-Gespräche in Genf wurden am 14. März wieder aufgenommen. Delegationen der syrischen Regierung, die Hohe Verhandlungskomitee (HNC) der Regimegegner sowie Vertreter der  Oppositionsgruppe, die nach den Treffen in Kairo und Moskau zusammengesetzt wurde, sind zu den Verhandlungen angereist.

 

Quelle: Sputniknews

 

 

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