Russlands Außenministerium will gemeinsam mit anderen Behörden des Landes die allgemeinen Grundlagen der Zusammenarbeit mit der Europäischen Union korrigieren.

 

Die Geschäfte können nicht mehr nach dem Prinzip „business as usual“ geführt werden. Die EU-Länder sähen sich in einer Führungsposition, die russischen Kollegen vorschreiben könne, „was zu tun sei und was nicht“, wie ein Sprecher aus dem Ministerium mitteilte. Russland brauche ein solches Kooperationsverhältnis nicht.

 

„Bei Mogherini (der EU-Außenbeauftragten – Anm. d. Red.) werden einige Kooperationsbereiche mit Russland gelistet, an denen die EU interessiert ist. Wir werden eine eigene Einschätzung derjenigen Fragen erarbeiten, die für uns zweifellos interessant sind“, so der Sprecher.

 

Am 14. März haben die Außenminister der EU-Länder einstimmig ein Fünf-Prinzipien-Paket für die Beziehungen mit Russland angenommen. Dabei geht es um die vollkommene Umsetzung der Minsker Vereinbarungen, die Stärkung der Verhältnisse zwischen der EU und den osteuropäischen Partnern, eine Stärkung der inneren Stabilität der EU sowie um die Kooperation mit Moskau im Sinne ausgewählter gemeinsamer Interessen. Als letzter Punkt wurde die Unterstützung der russischen Zivilgesellschaft sowie Entwicklung der direkten Kontakte der Bevölkerung der EU und Russlands genannt.  Die Position Brüssels gegenüber der Wiedervereinigung der Krim mit Russland bleibt unverändert.

Quelle: Sputniknews