Die halbe Familie des ukrainischen Nationalisten Oleh Ljaschko lebt noch immer im Donbass, seine Geschwister dienen in der Lugansker Volksmiliz, wie der Chef der an der Regierungskoalition beteiligten „Radikalen Partei“ in einem Interview mit dem ukrainischen Sender „1+1“ zugegeben hat. Sie seien „vom Sparatismus infiziert“.

 

„Meine ganze Familie kommt aus dem Lugansk-Gebiet. Mindestens die Hälfte blieb in Lugansk. Bruder Sergei hat sich verkauft – Verräter! – jetzt dient er in der Lugansker Volksrepublik. Schwester Wiktorija hat sich auf dieselbe Weise verkauft. Ich hab noch eine Tante in Altschewsk, sie bekommt sowohl unsere, die ukrainische, und die russische Rente“, sagte er.

 

Seine Familienangehörigen seien vom „Separatismus infiziert“, fügte er hinzu.

 

Im Februar des vergangenen Jahres hatte Ljaschko bereits über seine Schwester gesprochen, die auf Seiten der Lugansker Volksmiliz kämpfe.

 

Die Machthaber der Ukraine hatten im April 2014 ihre Militäroperation gegen die selbstausgerufenen Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, welche nach dem nationalistischen Staatsumsturz in der Ukraine vom Februar 2014 ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach den jüngsten Angaben der Uno hat dieser Konflikt bisher mehr als 9.000 Menschenleben gefordert.

 

Quelle: Sputniknews