Der türkische Präsident hält es für notwendig, das System der ständigen Mitgliedschaft abzuschaffen. Ihm zufolge solle an den Sicherheitsrat 20 Ländern teilnehmen, die ständig wechseln werden.

 

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© AP Photo/ Presidential Press Service, Pool/Yasin Bulbul

 

Der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, hat zu einer Reform des UN-Sicherheitsrats aufgerufen. Laut ihm solle der UN-Sicherheitsrat auf bis zu 20 Länder erweitert werden, und keine ständige Mitglieder mehr haben.

 

«Dieses System muss reformiert werden. Denken sie nur nach: Die fünf ständigen und zehn nicht-ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates. Sie sollen noch zwei Jahre ihre Pflichten erfüllen. Zum UN-Sicherheitsrat gehören Russland, Großbritannien, Frankreich, USA, China. Es sind keine Vertreter von Afrika dabei. Sie müssen in dieser Struktur auch präsentiert werden. Es gibt keine Vertreter von Südamerika. Von religiösen Hinsicht gibt es in den Top fünf kein muslimisches Land, auch keinen Vertreter der Buddhisten.

 

Im UN-Sicherheitsrat sollen abwechselnd alle 196 Länder vertreten sein (zur UNO gehören heute 193 Ländern – Red.), sagte Erdogan vor den Aktivisten der Jugendorganisation in Istanbul. Seine Zitate veröffentlicht die Nachrichtenagentur Anadolu.

 

«Der Sicherheitsrat sollte die 20 Länder umfassen, die ständig wechseln sollen», sagte Erdogan.

 

 

Quelle: RIA

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann für die Korrektur der deutschen Texte