Bei Gefechten mit Sicherheitskräften im Südosten der Türkei sind in den vergangenen 24 Stunden 22 Mitglieder der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) ums Leben gekommen, wie es in einer am Montag vom türkischen Generalstab verbreiteten Erklärung heißt.

 

Innenminister Efkan Ala gab am Sonntag die Verhängung einer Ausgangssperre in sieben südöstlichen Regionen des Landes bekannt. Zuvor hatte er den Start einer neuen Etappe der Antiterror-Operation gegen Mitglieder der verbotenen PKK in drei Regionen der Türkei verkündet: in Yüksekova, Provinz Hakkari, in Şırnaka in der gleichnamigen Provinz sowie in Nusaybine, Provinz Mardin. Daraufhin verkündeten auch die dortigen Behörden eine fristlose Ausgangssperre.

 

„An einem Tag wurden fünf Mitglieder der separatistischen Terrororganisation (PKK) in Şırnaka, zehn in Nusaybine und sieben in Yüksekova vernichtet“, heißt es in der Mitteilung der türkischen Militärbehörde.

 

Der Generalstab der Türkei bestätigte auch die Information einheimischer Medien über den Tod von vier Mitarbeitern der Sicherheitskräfte bei der Operation in Nusaybine am Montag.

 

Nach dem Wiederaufflammen des bewaffneten Konflikts in der Türkei im Juli 2015 mit der PKK haben bei Zusammenstößen mit den kurdischen Rebellen etwa 300 Militärangehörige und Polizisten den Tod gefunden. Laut dem türkischen Generalstab wurden seit Mitte Dezember in den Regionen der Antiterror-Operation mehr als tausend kurdische Kämpfer getötet. Vertreter der prokurdischen Demokratischen Partei der Völker (HDP) behaupten indessen, im Zuge der Operation seien hunderte friedliche Bürger ums Leben gekommen.

 

Quelle: Sputniknews