Die syrischen Kurden möchten eine Autonomie nicht nur für ihr Volk schaffen. Dies teilte der Vertreter vom syrischen Kurdistan in Moskau, Rodi Osman, auf einer Pressekonferenz mit.

 

«Wir möchten keine Autonomie nur für die Kurden schaffen, wir wollen eine Regelung schaffen, die für alle Recht bedeutet“, sagte er. Wir wollen keinen Staat für eine bestimmte Nationalität schaffen».

 

«Warum sind wir zu dieser Entscheidung gekommen? Der wichtigste Faktor nach dem Zusammenbruch der syrischen Regierungstruppen, ist die Förderung der Terroristenbekämpfung. In dieser Hinsicht war die Schaffung von Selbstverteidigungskräften die richtige Entscheidung. Zum Schutz haben wir ein spezielles Verwaltungsregime geschaffen. Jetzt sind wir bei der Schaffung von Strukturen beteiligt, durch die von unserer Regierung Bildung und Gesundheitsfürsorge garantiert werden kann.»

 

«Die Gründung der Föderation der syrischen Kurden wurde zum einen nationalen Wunsch, eine Reihe unserer befreiten Gebiete hat sich zur Autonomie zusammen geschlossen. Unser Verband zielt darauf ab, ein Ende der religiösen Diskriminierung, insbesondere für Christen, zu setzen. So lange diese Diskriminierung existiert, wird man nicht in der Lage sein, eine Lösung für die Krise zu finden», sagte der Vertreter des syrischen Kurdistans.

 

Laut Osman, in der gebildeten Föderation wird die Ausbildung in drei Sprachen — Arabisch, Kurdisch und Assyrisch — abgehalten.

 

«Wir hörten die Glocken der Kirchen, unser Regime basiert auf den wahren Wunsch der Volkskultur und einem konfliktfreien Leben», fügte er hinzu.

 

 

 

Quelle: TASS

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann für die Korrektur der deutschen Texte