Die Armee Syriens hat seit Beginn der Operation der russischen Luftwaffe in dem arabischen Land rund 400 Siedlungen befreit. Das teilte der Befehlshaber der russischen Gruppierung in Syrien, Generaloberst Alexander Dwornikow, am Mittwoch mit.

 

„In dieser Zeit verlor das Terrornetzwerk Daesh (IS/Islamischer Staat) 10.000 Quadratkilometer des syrischen Territoriums. Das Potential der Terrorgruppierungen verringerte sich um die Hälfte, die Terroristen büßten die Initiative ein“, sagte der General in einem Interview der russischen Regierungszeitung «Rossijskaja Gaseta».

 

Der Daesh stellt derzeit eine der größten Bedrohungen für die globale Sicherheit dar. Im Laufe von drei Jahren gelang es den Terroristen, beachtliche Territorien des Iraks und Syriens zu besetzen. Zudem versuchen sie, ihren Einfluss in Nordafrika, darunter in Libyen, auszuweiten.

 

Eine einheitliche Front gegen den IS gibt es bislang nicht. Gegen die Gruppierung kämpfen die Regierungstruppen Syriens und des Iraks, die US-geführte Koalition, die Kurden sowie libanesische und irakische Schiiten-Milizen. Seit Ende September fliegt auch die russische Luftwaffe Raketen- und Bombenangriffe gegen die Terrormiliz in Syrien.

 

Im Bürgerkrieg kamen nach UN-Angaben bislang rund 220.000 Zivilisten ums Leben, einige Millionen Menschen wurden zu Flüchtlingen.

 

 

Quelle: Sputniknews