Unter den bislang gemeldeten 34 Toten und etwa 230 Verletzten der jüngsten Terroranschläge von Brüssel befinden sich Bürger aus 40 Ländern, wie der belgische Außenminister Didier Reynders mitteilte.

 

„Wir stehen in Kontakt mit allen Botschaften, allerdings ist es sehr schwer, die Toten zu identifizieren, besonders nach der Explosion in der U-Bahn“, so der Minister.

 

Innenminister Jan Jambon hatte zuvor erklärt, es würden noch keine endgültigen Angaben zur Zahl der Toten vorliegen.

 

„Nach der bisherigen Information handelt es sich um 34 Tote und mehr als 230 Verletzte“, so Jambon.

Am Morgen des 22. März ereignete sich in der belgischen Hauptschlag eine Anschlagsserie. Von den Explosionen in der Abflughalle des Flughafens von Brüssel berichteten Augenzeugen gegen 8.20 Ortszeit. Die Terrormiliz IS (in Russland verboten) bekannte sich zu den Anschlägen.

 

Am Brüsseler Flughafen hatte es am Dienstagmorgen zwei Explosionen gegeben. Die belgischen Behörden gehen davon aus, dass mindestens einer der Sprengsätze durch einen Selbstmordattentäter gezündet worden war. Wenig später hatte sich eine weitere Explosion in der U-Bahnstation Maelbeek  in der Nähe des EU-Viertels ereignet. Der belgische Premierminister hat die Explosionen als Terroranschläge eingestuft. Für die nächsten drei Tage hat das belgische Innenministerium Staatstrauer verkündet.

Quelle: Sputniknews