Wer hätte denn damit gerechnet? – Ausgerechnet in der Islamisten-Hochburg Belgien schlägt der IS also mit verheerenden Anschlägen erneut zu. Dem Brüsseler Viertel Molenbeek kommt dabei jetzt besondere Aufmerksamkeit zu; nicht zuletzt soll sich auch der am Freitag verhaftete IS-Terrorist Abdeslam dort in den letzten vier Monaten versteckt gehalten haben. Das und vieles andere in diesen Zusammenhang wirft jetzt immer mehr Fragen auf.
 

Langsam wird es zu einer unliebsamen Routine. Nach jeden Terroranschlag, den Anhänger der „Religion des Friedens“ hier in Europa verüben, durchlaufen die Medien die immer gleichen Phasen: Auf Berichterstattung mit Experten im Studio folgen betroffenes Geheuchel aller möglicher Polit-Schranzen, dann bricht kollektive Trauer aus. Zwei bis drei Tage lang tritt das Thema dann immer mehr in den Hintergrund, um dann nahtlos zur endgültigen Ausschlachtung an die diversen Talkrunden weitergereicht zu werden.

 

Dort erheben dann stets die Islamversteher ihre hässlichen Häupter und machen dem staunenden Zuseher klar, dass das alles natürlich rein gar nix mit dem Islam zu tun hat. Unterstützt werden sie dabei normalerweise in sklavischer Ergebenheit von geifernden Grünen und lamentierenden Linken, die Unmengen dümmliches bis peinliches Gutmenschen-Geschwurbel absondern und jeden Ansatz von Kritik an ihrem Mullah sofort empört niederkreischen.
 

Doch wie die „Berichterstattung“ genannte mediale Erschaffung einer kollektiven Realität bisher aufzeigt, kommt man diesmal um einige unangenehme Fragen nicht herum. Es geht dabei vor allem um Molenbeek, jenes von jahrzehntelanger Islamisierung betroffene Viertel in Brüssel, in dem sich auch der flüchtige Salah Abdeslam seit den Anschlägen von Paris versteckte – mit dem Wissen von gar nicht einmal so wenigen Leuten aus seiner Verwandtschaft und seinem Bekanntenkreis, wie sich mittlerweile herausstellte. Ein europaweit gesuchter Top-Terrorist konnte also monatelang mitten in einer europäischen Hauptstadt untertauchen, obwohl gar nicht einmal so wenig Leute davon wussten? – Wenn das keine astreine Parallelgesellschaft ist, die man da zugelassen hat, dann weiß ich auch nicht mehr. Warum es gerade in Belgien zu einer so großen, radikalisierten Szene kommen konnte, können Sie übrigens in diesem spannenden Artikel unseres Chefredakteurs Marco Maier nachlesen.
 

Dabei gab es sie doch, die mahnenden Stimmen, und es gab sie seit langem. Nicht wenige Moslems, denen unsere westliche Lebensart lieb und teuer ist, warnten die belgischen Behörden immer wieder davor, dass in Molenbeek ein übler Nährboden für Extremismus bereitet werde.
 

Doch – Überraschung: Diese aufrechten Mitbürger wurden – trotz ihrer arabisch-moslemischen Herkunft – als Rechte und Rassisten verleumdet, beschimpft, denunziert und zu Spinnern erklärt. Ein Muster, das uns hier in Deutschland nur allzu gut vertraut ist. Auch bei uns werden Leute wie Akif Pirincci, Necla Kelek und Hamed Abdel-Samad von allen Seiten angefeindet, wenn sie uns über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer westlichen Zivilisation aufklären.
 

Bei weiten Teilen des Establishments führen deren Ausführungen noch immer zu gravierenden, kognitiven Dissonanzstörungen, so dermaßen stark ist die Multikulti-Gehirnwäsche, die sich die Apologeten der Willkommenkultur selbst verpasst haben.
 

Und doch muss man eines ganz klar sehen: Dass wir uns daran gewöhnen müssen, mit solchen Anschlägen zu leben, wie uns im Moment alle „Experten“ und Polit-Lakaien klarzumachen versuchen, ist eine dreiste Lüge. Man braucht nur den Blick nach Osten zu wenden: Fürchten die Polen islamistischen Terror, demonstrieren in Danzig oder Warschau Salafisten mit IS-Flaggen? Gibt es in tschechischen Schwimmbädern Übergriffe auf Minderjährige? Patroulliert in Ungarn nächtens die Scharia-Polizei, werden slowakische Frauen aufgefordert, abends besser daheim zu bleiben und „fremdländisch aussehende Männer“ auf einer Armlänge Abstand zu halten?
 

Natürlich nicht, und das liegt vor allem am konsequenten Umgang dieser Staaten mit den Themen Zuwanderung und Integration. Im Osten ließ man weder Parallelgesellschaften entstehen noch ließ man ungehindert massenhafte illegale Zuwanderung zu; diese Staaten fordern von Zuwanderern ein, dass die sich an die einheimische Mehrheitsgesellschaft anzupassen haben. Als Ergebnis haben die so gut wie keine moslemischen Zuwanderer – und demzufolge auch keine Terroranschläge, sexuellen Übergriffe und viele weitere, offenbar doch kulturbedingte Phänomene, mit denen sich der Westen jetzt auseinandersetzen muss.
 

Solche Viertel wie Molenbeek sind ein Problem, weil man es zuließ, dass sich dort eine islamistische Szene etablierte, die nun den Terror nährt. Das wird jetzt endlich angesprochen, die Denkverbote beginnen zu bröckeln. Wenn es auch noch ein weiter Weg bis hin zu einer Lösung scheint, so ist damit doch ein wichtiger Schritt getan.

 

Quelle: Contra Magazin